PostHeaderIcon Werden Lesebrillen in der PKV erstattet?

Alles am Menschen altert, so auch die Augen. Beginnt das 40igste Lebensjahrzehnt, merkt fast jeder Mensch, dass seine Augen schlechter werden. Das Kleingedruckte ist dann schon schwerer zu erkennen und Kopfschmerzen sind oft das Ergebnis eines Tages am Computerbildschirm.

Wann sind Lesebrillen erforderlich?

Viele Menschen versuchen zunächst sich selbst zu helfen. Die Schrift am Computer wird größer eingestellt, und das zu lesende Buch einige Zentimeter weiter weg gehalten. Aber bald stellt sich die Frage, ob dieser Zustand nicht durch Lesebrillen dauerhaft geändert werden sollte.

Man kann selbst einiges zur Linderung der Beschwerden beitragen. Zuerst sollte man sich angewöhnen, nicht am Stück mehrere Stunden am Computer zu arbeiten oder zu lesen. Die Augen können möchten nicht lange in einer Position bleiben, dadurch werden die Augenmuskeln zu sehr angestrengt, daran ändern auch Lesebrillen nicht viel. Ähnlich wie bei jeder Sportart benötigt auch der Augenmuskel ein regelmäßiges Training.

Computerarbeitsplätze besonders belastet

Ein Wechsel beim Sehen von Nähe zu Ferne ist unbedingt erforderlich. In vielen Unternehmen ist aus diesem Grund halbstündlich eine Pause von der Computerarbeit angeordnet worden.
In dieser Pause sollte der Blick in die Ferne schweifen, und die Hände sollten in dieser Zeit öfter die Augen bedecken und einen Wechsel von Hell zu Dunkel ermöglichen.

Es ist immer erforderlich der Augen zuliebe auf gutes Licht zu achten, aber ab dem 40igsten Lebensjahr ist es unumgänglich. Gutes Licht und da ist besonders Tageslicht gemeint, strengt die Augen weniger an. Bei Sonnenschein müssen in diesem Alter die Augen zwingend durch eine gute Sonnenbrille vor UV- Strahlen schützen, denn diese lassen Netzhaut und Linse schneller altern. Ausreichend Feuchtigkeit von innen und von außen (erhöhte Luftfeuchtigkeit) helfen, den trockenen Augen vorzubeugen, oder die Symptome zu vermindern.

Ernährung und Augen

Der Mensch ist ein ganzheitliches Geschöpf. Immer wieder wird festgestellt, dass eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichenden Vitaminen den Körper schützt.
Das trifft auch für die Augen zu. Wie im gesamten Körper können Antioxidantien auch im Auge Alterungsprozesse aufhalten oder positiv beeinflussen. Besonders günstig wirken sich Vitamin C, enthalten in vielen Obst und Gemüsesorten, Vitamin E, enthalten unter anderem in Avocado. Mandeln, Weizenkeimöl, aus. Aber auch Vitamin A und Zink haben eine positive Wirkung auf die Gesunderhaltung der Augen. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass bestimmte Vitaminpräparate dem grauen Star und einer Erkrankung der Netzhaut vorbeugen können. Zu diesen Präparaten wird am besten der Augenarzt befragt. Dieser sollte generell ab dem 40igsten Lebensjahr einmal jährlich aufgesucht werden. Bei diesen Untersuchungen wird der Augenarzt den Augendruck messen, dieser dient der Früherkennung des grünen Star, und den Sehnerv einer Beurteilung unterziehen.

Ob die PKV für diese Untersuchungen aufkommt, hängt ganz von dem gewählten Tarif des Versicherten ab.
Hat der Versicherte einen Basistarif abgeschlossen, wird er weder die Vorsorgeuntersuchungen, noch Lesebrillen erstattet bekommen, da sich dieser Tarif an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen orientiert. Gesetzliche Krankenkassen beschränken per Gesetz die Vorsorge auf die Volkskrankheiten, wie Zuckerkrankheit, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen.

Bei Lesebrillen sieht es genauso aus, denn im Basistarif der PKV ist keine Leistung für Lesebrillen enthalten. In den teueren Tarifen ist eine Sehhilfe enthalten, wenn der Versicherte diese Leistung gewählt hat, also auch eine Lesebrille.

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